Stahlwerk hautnah - Etiketten im Walzwerk News | Aktuelles | Menschen | 13.11.2025
Stahlwerk hautnah – Praxis erleben
Im Walzwerk herrschen Bedingungen, die herkömmliche Kennzeichnungen in Sekundenschnelle zerstören. Wenn rotglühender Stahl, enorme mechanische Kräfte und extreme Temperaturen auf die Logistik treffen, schlägt die Stunde spezialisierter Trägermaterialien. Unsere GRAPHIPLAST® Kunststoffetiketten wurden exakt für diese extremen Industrieumgebungen entwickelt, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit zu jedem Zeitpunkt zu garantieren. Während papierbasierte Belege sofort verbrennen oder unleserlich werden, bleibt das robuste GRAPHIPLAST® Material selbst bei direkter Hitzeeinstrahlung formstabil und perfekt scanbar. Für Betriebsleiter und Logistikmanager in der Schwerindustrie bedeutet das: keine verlorenen Chargendaten, keine manuellen Nacharbeiten und absolute Prozesssicherheit direkt am Kühlbett. Der Praxisbetrieb zeigt, wie wichtig die Wahl der richtigen Materialtechnologie für die gesamte Wertschöpfungskette im Werk ist.
Unser Geschäftsführer Dr. Christof Stotko und Frau Patricia Hemberger hatten die Gelegenheit, ein Stahlwerk vor Ort zu besichtigen und die gesamte Prozesskette live mitzuerleben.
Vom Schrott zum fertigen Produkt
Der Rundgang begann beim Schmelzen von Schrott im Lichtbogenofen. Hier entstehen die Grundlagen für die weitere Verarbeitung. Anschließend ging es weiter zur Stranggussanlage, wo aus flüssigem Stahl Knüppel hergestellt werden.
Ein besonderes Highlight war die Besichtigung des Walzwerks: Dort werden Knüppel zu Walzdraht verarbeitet – und bei Temperaturen von rund 400 Grad Celsius gekennzeichnet. Genau hier kommt GRAPHIPLAST® ins Spiel, denn unsere hitzebeständigen und robusten Etiketten gewährleisten eine sichere Rückverfolgbarkeit auch unter extremen Bedingungen.
Den Abschluss bildete der Blick auf die Logistikprozesse: Die fertigen Walzdrahtbunde werden im Anschluss über die Bahn an Schwesterwerke oder Kunden versandt.
Bedeutung der Kennzeichnung in der Stahlindustrie
Gerade in Zeiten hoher Kostendrucks und globaler Veränderungen in der Stahlbranche wird die Rückverfolgbarkeit und zuverlässige Identifikation von Materialien immer wichtiger. Nur mit klarer und robuster Kennzeichnung lassen sich Prozesse transparent gestalten und Fehler vermeiden.
Neben der technischen Besichtigung stand auch der Dialog mit den Walzwerkverantwortlichen im Fokus. Themen wie die aktuelle Lage der Stahlbranche, steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie der Bedarf an effizienteren Prozessen wurden intensiv diskutiert.
Für uns als Partner der Industrie sind diese Einblicke besonders wertvoll. Sie helfen, unsere Produkte konsequent an den realen Bedingungen auszurichten und gemeinsam mit Kunden innovative Lösungen für die industrielle Kennzeichnung zu entwickeln.

Das könnte Sie auch interessieren
Interessantes aus dem Hause S+P Samson:
Produktneuheiten, Fachkommentare,
Personalien und Messetermine.



