Material-Check: Was hält in der Industrie wirklich? Aktuelles | 25.02.2026
Kennzeichnung im Härtetest: Welches Material hält der Industrie stand?
In der Theorie ist ein Etikett nur ein Datenträger. In der Praxis der Stahl- oder Betonindustrie ist es das entscheidende Bindeglied Ihrer gesamten Logistikkette. Wenn ein Etikett im Außenlager abfällt, bei Hitze verkohlt oder durch Feuchtigkeit unleserlich wird, steht der Prozess still. Die Suche nach dem richtigen Etikettenmaterial ist daher keine Nebensache, sondern eine Frage der Prozesssicherheit.
Häufig stehen Unternehmen vor der Wahl zwischen drei Klassikern. Doch welcher erfüllt die Anforderungen Ihrer Branche wirklich?
Der Papier-Kompromiss: billig kann teuer werden
Papieretiketten sind der Standard im Büro und im sauberen Versandhandel. In der rauen Industrie stoßen sie jedoch sofort an ihre physikalischen Grenzen. Feuchtigkeit lässt sie aufweichen, Schmutz macht den Barcode unlesbar und UV-Strahlung bleicht die Informationen aus.
Oft wird versucht, dieses Manko durch teure Zusatzlösungen zu umgehen: Papieranhänger werden in Plastikhüllen verpackt, um sie vor Witterung zu schützen. Das Ergebnis? Ein enormer manueller Zusatzaufwand und hohe Kosten, die den günstigen Anschaffungspreis von Papier sofort zunichtemachen. Für eine automatisierte Logistik ist Papier in der Schwerindustrie schlichtweg ein Totalausfall-Risiko.
Die Metall-Lösung: robust, aber starr
Kennzeichnungen aus Metall – etwa geprägte Blechschilder – sind zweifellos extrem widerstandsfähig. Sie halten extremsten Temperaturen stand und sind mechanisch kaum zu zerstören. Doch diese Robustheit erkaufen Sie sich mit mangelnder Flexibilität.
Metallschilder sind teuer in der Beschaffung, schwer zu handhaben und lassen sich im laufenden Betrieb kaum flexibel bedrucken. Zudem stoßen sie bei modernen IT-Anforderungen an Grenzen: Eine Integration von RFID-Technologie ist bei Metallträgern deutlich komplexer und kostspieliger als bei flexiblen Materialien.
Die intelligente Mitte: Hochleistungs-Kunststoffe
Bei S+P Samson setzen wir seit über 45 Jahren auf spezialisierte Kunststoff-Etiketten, weil sie die Lücke zwischen den Welten schließen. Unsere Materialien, wie die bewährten GRAPHIPLAST® Serien, vereinen das Beste aus zwei Welten:
- Widerstandskraft wie Metall: sie sind reißfest, absolut wetterbeständig und halten sogar aggressiven Chemikalien oder Ölen stand.
- Flexibilität wie Papier: sie lassen sich problemlos in Standard-Drucksystemen beschriften und flexibel an Produkten oder Gebinden befestigen.
Fazit: Prozesssicherheit ist Materialentscheidung
Wer heute seine Logistik automatisieren möchte, braucht Datenträger, die funktionieren – ohne Schutzhüllen, ohne Kompromisse. Unsere Spezial-Kunststoffe sind darauf ausgelegt, direkt im Prozess bedruckt zu werden und auch nach Monaten im vereisten Außenlager perfekt lesbar zu bleiben.
Mit über vier Jahrzehnten Erfahrung in der industriellen Kennzeichnung wissen wir: Das richtige Material kostet vielleicht in der Anschaffung etwas mehr als Papier, spart Ihnen aber durch vermiedene Stillstände und manuelle Nacharbeit ein Vielfaches dieser Kosten wieder ein.

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