Etiketten für Automobilzulieferer

Sichere Identifikation von Bauteilen, Behältern und Ladungsträgern – durch Fertigung, Montage und Logistik.

TEILEKENNZEICHNUNG
BAUTEILE + DATEN
Eindeutige Identifikation entlang des Fertigungsprozesses.
BEHÄLTERKREISLAUF
BEHÄLTER
Ladungsträger und Material sicher zuordnen.
PRODUKTIONSFLUSS
STATION FÜR STATION
Kennzeichnung begleitet Teile durch Fertigung bis zur Montage.
MATERIALVERSORGUNG
BEREITSTELLUNG
Klare Zuordnung bis zum nächsten Prozessschritt.

Bauteil, Behälter und Prozess gehören zusammen

In der Automobilzulieferindustrie bewegen sich große Mengen unterschiedlicher Bauteile durch Fertigung, Montage, Lager und Logistik. Gleichzeitig werden Behälter und Ladungsträger immer wieder neu befüllt, umgesetzt und zwischen verschiedenen Prozessbereichen bewegt.

Damit Teile, Aufträge und Behälter eindeutig zugeordnet bleiben, muss die Kennzeichnung zuverlässig mitgeführt werden.

Industrieetiketten schaffen diese Verbindung zwischen dem physischen Objekt und den digitalen Prozessdaten. Sie können Bauteile, Baugruppen, Behälter und Ladungsträger mit Text, Barcode oder RFID identifizieren.

Je nach Anwendung kommen selbstklebende Etiketten, Anhängeetiketten oder spezielle Kennzeichnungslösungen für wiederverwendbare Behälter zum Einsatz.

Kennzeichnungslösungen in der Automobilzulieferindustrie

Gekennzeichnete Bauteile in der Automobilzulieferindustrie

Hohe Teilevielfalt

PROBLEM

Unterschiedliche Bauteile, Varianten und Baugruppen müssen während Fertigung und Montage eindeutig unterscheidbar bleiben.

LÖSUNG

Individuell bedruckbare Etiketten tragen relevante Teile-, Auftrags- und Prozessdaten direkt am Bauteil oder an der Verpackung.

Gekennzeichneter Mehrwegbehälter für Automobilbauteile

Behälter + Ladungsträger

PROBLEM

Mehrwegbehälter, KLT und Ladungsträger werden immer wieder neu befüllt und zwischen unterschiedlichen Prozessbereichen bewegt.

LÖSUNG

Robuste Kennzeichnung identifiziert Behälter eindeutig und unterstützt die Zuordnung zu Material, Auftrag oder Prozess.

Odette Etikett im Produktionsfluss eines Automobilzulieferers

Fertigung + Materialfluss

PROBLEM

Bauteile wechseln zwischen Arbeitsplätzen, Bearbeitungsschritten, Zwischenlagern und Montagebereichen.

LÖSUNG

Barcode oder RFID verbinden das physische Objekt mit den zugehörigen Prozessinformationen.

Robustes Industrieetikett an einem Bauteil in der Fertigung

Beanspruchung im Prozess

PROBLEM

Reibung, Verschmutzung, Öl, Temperatur und wiederholtes Handling können herkömmliche Kennzeichnungen beeinträchtigen.

LÖSUNG

Material, Druckverfahren und Klebstoff werden auf Oberfläche, Umgebungsbedingungen und vorgesehene Einsatzdauer abgestimmt.

Vom Bauteil bis zur Auslieferung

In der Automobilzulieferindustrie durchlaufen Bauteile, Baugruppen und Behälter mehrere Stationen. Fertigung, Montage, Zwischenlagerung, Materialbereitstellung und Versand stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an Kennzeichnung und Datenerfassung.

Materialfluss in der Automobilzulieferindustrie von Teilefertigung und Montage bis Versand

Bauteile und Baugruppen müssen während des gesamten Prozesses eindeutig zugeordnet bleiben. Gleichzeitig wechseln KLT, Mehrwegbehälter und Ladungsträger regelmäßig Inhalt und Einsatzort.
Barcode oder RFID verbinden das physische Objekt mit den zugehörigen Teile-, Auftrags- und Prozessdaten und unterstützen eine durchgängige Identifikation von der Fertigung bis zum Versand.

Häufige Fragen zur Kennzeichnung in der Automobilzulieferindustrie

Bauteile, Mehrwegbehälter und unterschiedliche Fertigungsprozesse stellen jeweils eigene Anforderungen an die Kennzeichnung. Die folgenden Fragen greifen typische Themen aus Produktion und Logistik auf.

TEILE + BEHÄLTER

Welche Etiketten eignen sich für Bauteile in der Automobilzulieferindustrie?

Das hängt von Oberfläche, Bauteilgeometrie, Umgebungsbedingungen und dem jeweiligen Prozess ab.

Je nach Anwendung kommen selbstklebende Etiketten, Anhängeetiketten oder speziell abgestimmte Kennzeichnungslösungen infrage.

Können auch Mehrwegbehälter gekennzeichnet werden?

Ja. Behälter und Ladungsträger können eine eindeutige Identifikation erhalten, die unabhängig vom jeweils transportierten Inhalt bestehen bleibt.

Zusätzlich können wechselnde Informationen zum aktuellen Inhalt oder Auftrag ergänzt werden.

Kann ein Behälter mit wechselnden Inhalten verwendet werden?

Ja. Dabei kann zwischen der festen Identität des Behälters und den variablen Informationen zum aktuellen Inhalt unterschieden werden.

So bleibt der Ladungsträger eindeutig identifizierbar, während sich Material- oder Auftragsdaten ändern können.

Welche Informationen können auf einem Etikett stehen?

Je nach Anwendung können beispielsweise Artikelnummer, Bauteilnummer, Charge, Auftrag, Variante, Kunde, Menge oder Behälternummer ausgegeben werden.

Zusätzlich lassen sich Barcode oder RFID integrieren.

DATEN + IDENTIFIKATION

Was ist eine Odette-Kennzeichnung?

Odette-Kennzeichnungen werden in der Automobilindustrie für die standardisierte Identifikation von Verpackungs- und Transporteinheiten zwischen Lieferanten und Kunden eingesetzt.

Dazu gehören beispielsweise das klassische Odette Transport Label (OTL) sowie das Global Transport Label (GTL) mit Odette-Profil. Die Etiketten können festgelegte Logistikdaten sowie maschinenlesbare Codes enthalten.

Welche Ausführung und welche Daten erforderlich sind, richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Kunden oder OEM.

Können Etiketten nach Odette- oder kundenspezifischen Vorgaben umgesetzt werden?

Ja. Aufbau, Format, Material und Druck können auf vorgegebene Kennzeichnungsanforderungen abgestimmt werden.

Dabei sollte vorab geprüft werden, welcher Standard beziehungsweise welche kundenspezifische Spezifikation für den jeweiligen Lieferprozess verbindlich ist.

Können Barcode und RFID kombiniert werden?

Ja. Eine sichtbare Kennzeichnung kann Klartext und einen optischen Code enthalten und zusätzlich mit RFID ausgestattet werden.

Dadurch stehen unterschiedliche Erfassungsmöglichkeiten innerhalb desselben Kennzeichnungskonzeptes zur Verfügung.

Welche Vorteile bietet RFID bei Behältern?

RFID ermöglicht die Identifikation ohne direkten Sichtkontakt.

Je nach Prozess können damit beispielsweise Behälter bei Wareneingang, Umlagerung oder Warenausgang erfasst werden. Auch die Erfassung mehrerer gekennzeichneter Objekte kann abhängig vom Aufbau möglich sein.

Kann RFID direkt auf Metall eingesetzt werden?

Metall beeinflusst die Funkbedingungen von RFID-Systemen erheblich.

Für metallische Bauteile oder Ladungsträger müssen deshalb geeignete RFID-Datenträger, Positionierung, Abstand und Leseprozess auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.

Können Etiketten in bestehende Produktionsprozesse integriert werden?

Ja. Die Kennzeichnung kann beispielsweise direkt bei Wareneingang, Fertigung, Montage oder Materialbereitstellung ausgegeben und anschließend im weiteren Prozess erfasst werden.

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt davon ab, wann die Identität erzeugt wird und an welchen Stellen sie später gelesen werden soll.

Welche Kennzeichnung passt zu Ihrem Produktions- und Materialfluss?

Bauteile, Behälter und Ladungsträger stellen unterschiedliche Anforderungen an Material, Befestigung und Datenträger. Gemeinsam betrachten wir Ihre Prozesse und entwickeln eine passende Kennzeichnungslösung – von Barcode und Odette bis RFID.